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Bitcoin Crash: Wie Trump den Kryptomarkt in Panik versetzt

Bitcoin Crash: Wie Trump den Kryptomarkt in Panik versetzt

BlockchainweltBlockchainwelt2025/02/26 01:45
Von:von Lennard Merten

Das Wichtigste in Kürze Durch mehrere Ereignisse befindet sich der Kryptomarkt im Verfall. Zuletzt sorgten LIBRA und Bybit für Skandale, wodurch die Zuversicht der Anleger Schaden nahm. Gestern verpasste US-Präsident Donald Trump dem Markt mit der Androhung von Strafzöllen einen Gnadenstoß. In 24 Stunden sank BTC um fast neun Prozent. Kursanalyst Ali Martinez erwartet weitere Verluste. Von einem direkten Nachkauf rät er ab. BTC soll auf bis zu 75.000 US-Dollar fallen.

Bitcoin Crash: Wie Trump den Kryptomarkt in Panik versetzt

Seit gestern erlebt der Bitcoin einen Crash. Den Kryptomarkt reißt der Marktführer mit abwärts. BTC verlor über die letzten 24 Stunden bereits 8,60 Prozent seines Werts. Die größte Kryptowährung notiert zum Redaktionsschluss bei 86.700 US-Dollar.

Der gesamte Kryptomarkt sank im gleichen Zeitraum laut Daten von CoinMarketCap um 8,45 Prozent. Sein Gesamtwert liegt infolgedessen bei nur noch 2,83 Billionen US-Dollar. Innerhalb eines Tages sank der Wert deutlich unter die 3-Billionen-Dollar-Marke.

Unter den 100 größten Kryptowährungen schreiben nahezu alle Vertreter seit gestern Kursverluste. Unter ihnen haben etwa 40 Coins seit gestern Verluste von zehn Prozent oder mehr verzeichnet.

Eine Reihe von Ereignissen sorgt derzeit für Misstrauen oder sogar für Furcht am Kryptomarkt. Die letzten Tage waren von mehreren negativen Ereignissen geprägt. So führte der Rugpull des LIBRA-Tokens zu einem Skandal. Wenige Tage später wurde der Hack der Krypto-Börse Bybit öffentlich, durch den Unbefugte ganze 1,5 Milliarden US-Dollar in ETH und Ethereum-Derivaten entwendeten.

Den wohl stärksten Effekt auf den Kryptomarkt hatte jedoch eine Ankündigung, die der US-amerikanische Präsident Donald Trump gestern während einer Pressemitteilung machte.

“Die Einfuhrzölle werden wie geplant pünktlich umgesetzt (…) Wir wollen Gegenseitigkeit. Wer von uns fordert, von dem fordern wir ebenfalls. Ganz einfach”, erklärte Trump dort.

Der 78-Jährige bezog sich damit auf Einfuhrzölle in Höhe von 25 Prozent, die er am 1. Februar auf alle Waren aus Kanada und Mexiko erließ. Bereits die Einführung von zehnprozentigen Strafzöllen auf Waren aus China, die seit dem 4. Februar in Kraft sind, sorgte für starke Verluste am Kryptomarkt.

Wie weit fällt der Bitcoin-Kurs nun?

Kanada und Mexiko versuchten, den Konflikt mit den USA auf diplomatische Weise zu lösen. Trump bleibt allerdings hart. Die Einführung der neuen Zölle ist für den 4. März geplant.

Für seinen Vorgänger Joe Biden und dessen Politik zeigt der Republikaner wenig Verständnis. In seiner Regierungszeit seien die USA ständig ausgenutzt worden, macht Trump deutlich.

“Wir wurden von vielen Ländern fürchterlich ausgenutzt, nicht nur von Kanada und Mexiko”, erklärt Trump.

Sein Rundumschlag bietet Stoff für die Befürchtung, dass neue Zölle auch gegenüber weiteren Ländern erlassen werden könnten. Trumps Zollpolitik lässt die Finanzmärkte fallen, da sie für eine ungewisse Zukunft in der Wirtschaft sorgen.

Neben dem Kryptomarkt schlägt sich dieser Einfluss auch auf klassische Finanzmärkte wie etwa den Aktienmarkt deutlich nieder. Der Kryptomarkt, der von vielen Anlegern noch immer als besonders risikoreich wahrgenommen wird, verzeichnet jedoch besonders starke Ausschläge.

Kursanalyst Ali Martinez erwartet aktuell weitere Verluste. Demnach könnte BTC um weitere 13 Prozent sinken. Der Bitcoin durchbrach eine bisher starke Unterstützung bei 93.700 US-Dollar ohne Probleme. Nun sei eine Fortsetzung der Verluste bis 75.600 US-Dollar denkbar. Von Nachkäufen rät er deshalb zum aktuellen Zeitpunkt ab.

If #Bitcoin $BTC fails to hold $93,700 as support, the next key level to watch is $75,600! pic.twitter.com/bCfwEHhlYJ

— Ali (@ali_charts) February 24, 2025

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