• Kirgisistan hat den USDKG, einen goldgedeckten Stablecoin, eingeführt und verlagert damit den Schwerpunkt von einer digitalen Zentralbankwährung auf durch Vermögenswerte gedeckte digitale Alternativen.
  • USDKG zielt darauf ab, mit Goldreserven Vertrauen aufzubauen, eine Alternative zu fiat-gestützten Stablecoins zu bieten und die finanzielle Sicherheit zu erhöhen.

Kirgisistan hat offiziell den USDKG eingeführt , einen goldgedeckten Stablecoin, der vollständig von der Regierung gedeckt ist. Diese Entscheidung markiert nicht nur eine Änderung des Schwerpunkts der Nation von der Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) hin zu etwas Pragmatischerem und vielleicht Stabilerem, sondern sie betrifft auch die Schaffung einer neuen digitalen Währung.

JUST IN: 🇰🇬 Kyrgyzstan launches gold-backed stablecoin USDKG. pic.twitter.com/kMF8x92Nbd

— Whale Insider (@WhaleInsider) March 15, 2025

Kirgisistans goldgedeckter Stablecoin

Die Entscheidung Kirgisistans, Gold als Sicherheit zu verwenden, ist in einer Zeit, in der Stablecoins normalerweise durch Dollar oder andere Fiat-Währungen gestützt werden, ziemlich faszinierend. Gold, das seit langem als Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheit gilt, könnte die Antwort für Menschen sein, die an der Stabilität von Fiat-basierten Stablecoins zweifeln.

Es stellt sich jedoch die Frage: Wird diese Strategie erfolgreicher Vertrauen schaffen als Stablecoins, die nur auf regulären digitalen Währungen basieren?

Andererseits ist diese Strategie nicht die erste, die im Bereich der digitalen Finanzen weltweit verfolgt wird. Viele andere Länder haben ebenfalls begonnen, nach Alternativen für Stablecoins zu suchen, die durch reale Vermögenswerte gestützt werden.

Eines dieser Länder ist Abu Dhabi, das kürzlich 2 Milliarden Dollar in Binance investierte und AE Coin vorstellte, einen Stablecoin, der durch den VAE-Dirham unterstützt wird. Dieser Schritt unterstützt das Ziel der VAE, ein auf Blockchain-Technologien basierendes Finanzzentrum zu werden.

Globale Trends: Wie Länder und Unternehmen Stablecoins annehmen

Rückblickend ist Kirgisistan nicht das erste Land, das sich in diesem Bereich kühn bewegt. Mit der Einführung des Sanddollars im Jahr 2020 war die Zentralbank der Bahamas die erste Nation mit einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC ). Das Projekt soll den Zugang der Inselbewohner zu Finanzdienstleistungen verbessern und das Zahlungssystem rationalisieren.

Auch die Vereinigten Staaten sind in der Zwischenzeit nicht untätig geblieben. Wyoming erklärte vor fünf Monaten seine Absicht, Anfang 2025 einen offiziellen Stablecoin einzuführen. Das Projekt, das auf der Blockchain-Technologie basiert, soll Finanztransaktionen auf Staatsebene beschleunigen und vereinfachen.

Neben Staaten mit einer ausgefeilten Finanzpolitik beginnt auch der private Sektor, Einfluss zu nehmen. Laut CNF hat die Fintech-Gruppe Braza gerade einen Stablecoin auf dem XRP-Ledger (XRPL) angekündigt, der mit dem brasilianischen Real verbunden ist. Dies zeigt, dass Stablecoins nicht nur für Regierungen von Interesse sind, sondern auch für Unternehmen, die die Blockchain-Technologie im weltweiten Zahlungssystem nutzen wollen.

Goldreserven und Vertrauen: Der Schlüssel zum Erfolg der USDKG

Die Entscheidung Kirgisistans, auf Gold zu setzen, könnte sich als klug oder als großes Hindernis erweisen. Sollte die USDKG erfolgreich sein, könnte sie als Modell für andere Länder dienen, die stabile Münzen einführen möchten, die nicht auf Fiatgeld angewiesen sind. Die Aufrechterhaltung des Vertrauens der Nutzer wird daher vor allem von der Stabilität und Offenheit im Umgang mit den Goldreserven abhängen.