Expansion im digitalen Vermögenssektor: Ripple beantragt Markenzeichen für „Ripple Custody“

Ripple hat beim United States Patent and Trademark Office (USPTO) eine Markenanmeldung für „Ripple Custody“ eingereicht. Das soll die Position des Unternehmens im Bereich der digitalen Vermögensverwahrung vorantreiben.
Ripple wird zum führenden Akteur im Bereich der sicheren Vermögensaufbewahrung
Ripple möchte die Präsenz im Bereich der digitalen Vermögensverwahrung ausbauen. Daher hat das Unternehmen bereits am 25. Februar beim United States Patent and Trademark Office (USPTO) die Markenanmeldung für „Ripple Custody“ beantragt. Die Bearbeitung dieses Antrags steht allerdings noch aus.
Die Initiative ist Teil von Ripples Plan, in den wachsenden Verwahrungssektor einzusteigen. Mit zunehmender institutioneller Nutzung könnte der Sektor auf über 20 Billionen US-Dollar wachsen. Zuvor hatte die Open-Source-Plattform schon in andere Projekte investiert – Metaco und Standard Trust. Beide sind führende Unternehmen in der sicheren und skalierbaren Vermögensaufbewahrung.
„Ripple Custody“ will als umfassender Verwahrungsdienstleister für institutionelle Kunden agieren und voraussichtlich zwei Arten von Software anbieten: downloadbare und cloudbasierte. Damit sollen sich Kryptowährungen und Fiat-Währungen sichern lassen. Ripple möchte mit dem Projekt eine sichere Speicherung, Übertragung und Verwaltung digitaler sowie traditioneller Vermögenswerte ermöglichen. Dafür setzt das Unternehmen auf ein Peer-to-Peer-Netzwerk und ein SaaS-Modell.
Strategischer Fortschritt – und Ende des Rechtsstreits in Sicht
Das Projekt fällt mit weiteren strategischen Fortschritten zusammen. Erst vor kurzem hat Ripple die behördliche Genehmigung der Dubai Financial Services Authority (DFSA) erhalten. Damit ist die Plattform der erste blockchain-basierte Zahlungsanbieter mit einer solchen Anerkennung.
Doch damit nicht genug. Wie von uns berichtet , könnte der Rechtsstreit zwischen Ripple und der United States Securities and Exchange Commission (SEC) bald ein Ende finden. Diversen Quellen zufolge soll sich die US-Behörde nicht mehr ganz sicher sein, ob die Klage wirklich berechtigt war. Manche erwarten, dass die Klage bereits im April fallengelassen wird – oder Ripple gewinnt.
Das hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit große Auswirkungen auf die regulatorische Zukunft von XRP und dessen Preis. Eine konkrete XRP-Prognose ist schwierig. Dennoch wäre es nicht so unwahrscheinlich, dass der Kurs einen Aufschwung erlebt, sollte das Gerichtsverfahren wirklich bald enden.
Zum Zeitpunkt der Artikelerstellung wird XRP bei 2,35 US-Dollar gehandelt, was einem Plus von 2,16 Prozent in 24 Stunden entspricht. Auch in den letzten sieben Tagen ging es nach oben (14,09 Prozent). Nur mit Blick auf den vergangenen Monat befindet sich der Token noch 13,62 Prozent im Minus.
Die Anleger scheinen optimistisch. Umfragewerten zufolge gehen 88 Prozent von einem Bullrun aus.
Zuletzt aktualisiert am 17. März 2025
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