• Matthew Graham wandelte sich von einem Banker zu einem Blockchain-Investor und gestaltete aktiv Projekte wie Solana, Polygon und Wintermute.
  • Ryze Labs expandierte über Asien hinaus und integrierte KI und Blockchain durch Initiativen wie AI Combinator für zukünftige digitale Innovationen.

Nur wenige Menschen sind mutig genug, einen sicheren Arbeitsplatz zu verlassen, um sich in ein unvorhersehbares Umfeld zu begeben. Matthew Graham ist eine der Ausnahmen. Er arbeitete sieben Jahre lang im Investmentbanking in China, bevor er als bedeutender Blockchain-Investor bekannt wurde. Er entwickelte ein strategisches Netzwerk, das Tech-Unternehmen mit spannenden asiatischen Märkten verbindet, und das nicht nur hinter einem Schreibtisch.

Dennoch veranlasste ihn etwas dazu, seine Zukunft anders zu betrachten. Auf die Blockchain-Technologie stieß er erstmals im Jahr 2013. Zunächst war es nur Neugier, aber je mehr er sich damit beschäftigte, desto offensichtlicher wurde, dass die Technologie vielversprechend war. Schließlich traf er eine wichtige Entscheidung: Er verließ das Finanzwesen, um sich ganz der Blockchain-Entwicklung zu widmen.

Matthew Graham: Ryze Labs und sein kühner Investitionsansatz im Web3

Matthew Graham gründete mit großer Zuversicht eine Investmentgesellschaft, die sich auf digitale Vermögenswerte und Blockchain-Technologien konzentriert. Ursprünglich unter Sino Global Capital firmierend, änderte das Unternehmen 2023 seinen Namen in Ryze Labs.

Unter seiner Leitung ist Ryze Labs kein passiver Investor mehr. Sie beteiligen sich aktiv an den von ihnen unterstützten Initiativen. Dazu gehören Solana , Polygon und Wintermute – große Marken, die heute zu den Hauptpfeilern im Blockchain-Bereich gehören.

Matthew gilt als ein Investor, der vor einer Entscheidung stets umfangreiche Studien durchführt. Seine Methode hilft nicht nur dabei, Initiativen mit hohem Potenzial zu identifizieren, sondern auch, enge Beziehungen zu den Eigentümern solcher Projekte aufzubauen.

Einer seiner kalkulierten Schachzüge war die Zusammenarbeit mit FTX im Jahr 2021, um den Liquid Value Fund I, einen Investmentfonds mit einem Volumen von 200 Millionen Dollar, zu gründen. FTX befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung, weshalb diese Zusammenarbeit als wichtiger Beitrag zur Unterstützung eines größeren Blockchain-Projekts angesehen wurde. Wie die Weltöffentlichkeit weiß, stürzte FTX ab, und Matthew hatte eine schwierige Aufgabe, sein Geld zurückzubekommen.

Die Rolle der KI in der Blockchain erforschen

Die Umbenennung von Sino Global Capital in Ryze Labs war mehr als nur eine Namensänderung. Matthew wollte beweisen, dass sein Unternehmen international und außerhalb des asiatischen Marktes wuchs. Außerdem schenkte er der Kreativität an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz (KI) und Blockchain mehr und mehr Aufmerksamkeit.

Die Gründung von AI Combinator, einem Versuch, Entwickler von Blockchain und künstlicher Intelligenz in einem für beide Seiten vorteilhaften Ökosystem zu vereinen, war eine seiner wichtigsten Aktionen. Für ihn ist KI nicht nur eine zusätzliche Technologie, sondern eine neue Grenze, die die Art und Weise verändern kann, wie Menschen mit digitalen Assets interagieren.

In der Zwischenzeit widmet Matthew auch dem indischen Markt mehr und mehr Aufmerksamkeit. Er sieht eine große Chance in der Kombination aus öffentlicher Begeisterung für Web3 und großen technischen Fähigkeiten. Tatsächlich hat er Indien bereits mehrfach als den attraktivsten Markt für sein Unternehmen bezeichnet.

Vom Bankwesen zur Blockchain

Matthew Graham ist kein Name, der normalerweise in der Welt der Krypto-Investitionen in den Nachrichten auftaucht, doch sein Einfluss ist in mehreren großen Projekten zu sehen. Er gilt als jemand, der nicht nur Geld, sondern auch eine langfristige Vision und Strategie mitbringt.

Sein Weg lehrt vor allem eines: den Mut zur Veränderung. Ursprünglich ein chinesischer Banker, entwickelte er sich zu einem weltweiten Blockchain-Investor. Von der Abwicklung konventioneller Investitionen ist er heute führend in der technischen Innovation.

Die Frage ist nun: Welche weiteren großen Schritte wird Matthew Graham in der Welt von Blockchain und KI unternehmen? Wenn man sich seine Erfolgsbilanz ansieht, ist eines sicher: Er wird hier nicht stehen bleiben.