- Michael Saylor sieht für Bitcoin eine Marktkapitalisierung von potenziell 100 Billionen Dollar, getrieben durch die zunehmende Akzeptanz institutioneller Investoren.
- Strategy hat inzwischen über 506.137 BTC angehäuft, ein deutliches Zeichen für Saylors strategische Wette auf die langfristige Dominanz von Bitcoin.
Michael Saylor, Vorsitzender von Strategy und einer der prominentesten Bitcoin-Befürworter, prognostiziert eine mögliche Marktkapitalisierung von 100 Billionen Dollar für Bitcoin.
Diese Äußerungen, die er in einem kürzlichen Interview tätigte, unterstreichen Saylors These, dass Bitcoin sich als dominierender Wertspeicher etablieren könnte.
Saylor argumentiert, dass die programmierte Knappheit, die dezentrale Struktur und die kryptografische Sicherheit von Bitcoin die Kernmerkmale sind, die ihn von traditionellen Anlageklassen wie Gold oder Fiat-Währungen unterscheiden.
Seit der Einführung einer Bitcoin-Strategie im Jahr 2020 hat Strategy das Engagement in Bitcoin kontinuierlich und ambitioniert ausgebaut.
Bis März 2025 hat das Unternehmen insgesamt 506.137 Bitcoins in seinem Besitz, deren aktueller Wert sich auf über 43,5 Milliarden US-Dollar beläuft. Die Finanzierung dieser Anlage erfolgte durch eine Kombination aus der Ausgabe von Wandelanleihen und Aktien.
Saylor ist davon überzeugt, dass das langfristige Wachstum von Bitcoin durch die zunehmende Akzeptanz institutioneller Investoren, regulatorische Klarheit und ein wachsendes öffentliches Verständnis von Bitcoin als eine Form von „digitalem Eigentum“ getrieben wird.
Saylor schlug auch vor, dass die US-Regierung Bitcoin als strategische Reserve hodln sollte und zog einen Vergleich zu historischen Regierungsbeständen an Öl und Gold. Er argumentiert, dass eine solche Politik die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit verbessern und die globale Position des Dollar in einem zunehmend digitalen Finanzumfeld stärken könnte.
Aktuelle Marktposition und zukunftsweisende Prognosen
Am 27. März 2025 notierte Bitcoin bei 87.500 Dollar, mit einer Marktkapitalisierung von 1,72 Billionen Dollar. Bitcoin hat im vergangenen Jahr eine stetige Aufwärtsdynamik erfahren, die durch die Zulassung von Spot-Bitcoin-ETFs in den USA und anhaltende Zuflüsse von institutionellen Investoren befeuert wurde.
Krypto-Analysten bleiben optimistisch in Bezug auf die Preisentwicklung von Bitcoin. Einige Prognosen, darunter die von Firmen wie Bernstein und Standard Chartered, deuten darauf hin, dass der Bitcoin-Preis in den nächsten 12 bis 18 Monaten die Marke von 200.000 Dollar überschreiten könnte.
Diese Prognosen nennen makroökonomische Instabilität, Inflationssorgen und Diversifizierung weg von traditionellen Währungen als wichtige Katalysatoren für eine steigende Nachfrage.
Saylor sieht in diesem globalen Übergang den Beginn einer finanziellen Revolution. Er geht davon aus, dass sich Bitcoin letztendlich mit Technologien wie künstlicher Intelligenz, Blockchain-basierten Finanznetzwerken und sogar der nationalen Geldpolitik überschneiden wird.
Seiner Ansicht nach ist Bitcoin „perfektes Geld“, geschaffen für das digitale Zeitalter und immun gegen inflationäre Manipulation.