Vitalik Buterin nutzt Privacy Pools: Das kann die neue dApp
Vitalik Buterin nutzt eine neue dApp namens Privacy Pools, wie der Programmierer vor wenigen Stunden über X bekannt machte. Es handelt sich um einen neuen Mixer, der eine Balance zwischen Privatsphäre und Regulierung herstellen möchte. Viele Nutzer reagieren positiv auf den neuen Dienst, doch andere Stimmen formulieren bereits drastische Kritik.
Vitalik Buterin nutzt Privacy Pools: Das kann die neue dApp
Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin nutzt die neue dApp Privacy Pools – das geht aus einem Beitrag hervor, den der 31-Jährige auf X veröffentlichte. Offenbar sendete er 1,00 ETH aus Testgründen an den Dienst, der gestern in seine öffentliche Vollversion startete.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Privacy Pools ist eine Entwicklung der Organisation 0xbow, welche das Ethereum-Ökosystem um Dienste erweitern möchte, die eine Balance zwischen Privatsphäre und regulatorischen Vorgaben herstellen
Ziel der Dienste soll es immer sein, Nutzern mehr Privatsphäre auf einer transparenten Blockchain wie Ethereum zu ermöglichen. Im Gegensatz zu etablierten Systemen will 0xbow darauf achten, dass Kriminelle seine Dienste nicht verwenden können.
Privacy Pools ist ein dezentraler Ethereum-Mixer. Nutzer können ETH einzahlen und diese später an eine neue Adresse auszahlen, ohne dass dabei ersichtlich wird, dass es sich um ein und dieselbe Person handelt.
Dieses Prinzip ist nicht neu. Schon seit Jahren wird es in der Krypto-Szene genutzt. Nutzer können somit einer Identifizierung vorbeugen, um ihr Vermögen im Geheimen zu wahren. Kriminelle können dieselbe Funktionsweise allerdings auch nutzen, um ihre Spuren zu verwischen und so mit gestohlenen Geldern zu entkommen.
In der Vergangenheit kam es deshalb zu Problemen. Die USA sanktionierten den Ethereum-Mixer Tornado.cash, der dennoch fortwährend aktiv blieb. Die Trump-Regierung hob die Sanktionen kürzlich auf , wie CoinPro berichtete. Die drei Entwickler müssen jedoch bis heute gegen strafrechtliche Verfolgungen ankämpfen.
Privacy Pools heuchlerisch? Nutzer äussern Kritik
Unter 0xbows Ankündigung und unter Buterins Reaktion darauf findet sich so manche Kritik, häufig mit ironischer Ausdrucksweise. Einige Leser kritisieren das grundlegende Prinzip, das Privacy Pools anwendet.
Es handelt sich um einen direkten Konkurrenten für den etablierten Mixer Tornado.cash. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Privacypools.com zunächst eine Überprüfung der gesendeten Gelder vornimmt.
Über einen Zeitraum von sieben Tagen bleiben die gesendeten ETH eingeschlossen. Durch diese lange Frist wollen die Entwickler offenbar genügend Zeit zur Verfügung stellen, um auf einen Hack reagieren zu können.
Erst nach einer gesamten Woche sind die Gelder wieder freigegeben. Absolvieren sie die Überprüfung erfolgreich, so lassen sie sich dann auf vertrauliche Weise an eine neue Adresse auszahlen.
Identifiziert das Protokoll allerdings einen kriminellen Ursprung, so kann lediglich eine Auszahlung an die ursprüngliche Herkunftsadresse erfolgen. Eine Beschlagnahme soll also nicht möglich sein.
Laut Darstellung von 0xbow läuft der gesamte Prozess dezentral ab, ohne dass Personen in diesen eingreifen können. Dennoch stösst die Idee einzelne Nutzer ab. “Erlaubnispflichtige Privatsphäre”, schrieb ein Nutzer und will darin einen Widerspruch erkennen.
Auch die lange Sperrfrist von sieben Tagen trifft auf Kritik. “Sieben Tage? Muss man so lange warten?”, fragte ein Nutzer verwundert. “Ja. Ameen Soleimani und Chainalysis müssen dir zunächst ihre Erlaubnis erteilen”, antwortete eine weitere Person sarkastisch.
Soleimani ist der Gründer von 0xbow. Chainalysis stellt automatisierte Blockchain-Analysen bereit, die von Behörden und Krypto-Unternehmen zur Bekämpfung von Kriminalfällen genutzt werden. Privacy Pools ist laut Angaben der Entwickler zu keinem Zeitpunkt in der Lage, Gelder zu beschlagnahmen.
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Artikels gibt ausschließlich die Meinung des Autors wieder und repräsentiert nicht die Plattform in irgendeiner Form. Dieser Artikel ist nicht dazu gedacht, als Referenz für Investitionsentscheidungen zu dienen.
Das könnte Ihnen auch gefallen
Ethereum Pectra-Upgrade: Start auf 7. Mai 2025 verschoben, neue Features bestätigt
Zusammenfassung des Artikels Das Pectra-Upgrade, das am 7. Mai 2025 live gehen soll, bringt technische Verbesserungen wie die Nutzung von ERC20-Token für Gebühren und eine schnellere Validator-Aktivierung; trotz Verzögerung bleibt Ethereum ein zentraler Akteur im Kryptomarkt mit langfristigem Potenzial.

PayPal integriert Solana und Chainlink, während Solana-ETFs Fortschritte machen
Zusammenfassung des Artikels PayPal integriert Solana und Chainlink in sein Krypto-Angebot, während ETF-Anträge von Fidelity und Grayscale Fortschritte machen; dennoch belasten Verkäufe durch Großinvestoren den Solana-Kurs.

Meme-Coins 2025: Chancen, Risiken und aktuelle Entwicklungen im Überblick
Zusammenfassung des Artikels Meme-Coins wie DOGE und SHIB bieten Chancen, bleiben jedoch spekulativ; technologische Fortschritte bei BlockDAG und Kaspa könnten nachhaltigere Alternativen darstellen.

IOTA begrüßt die FATF-Reformen – sie fördern das Streben nach Balance zwischen Risiko und Innovation
Im Trend
MehrKrypto Preise
Mehr








